Der Igel

Ein gern gesehener Gast, bei mir im Garten, ist der Igel. Natürlich sieht man ihn eher selten, denn er ist nachtaktiv. Doch hören kann man ihn öfter, wenn er in seinem Tagversteck vor sich hin schnauft.
Er ernährt sich vielseitig. Von Regenwürmern, Käfern, Nachtfaltern und toten kleinen Tieren, wie Mäusen. Und was die meisten Gärtner sehr freut....von Schnecken und Schneckeneiern. Allerdings nehmen Igel mit den Schnecken Krankheitserreger auf, die zum Problem werden können. Ein Igel braucht genügend Insekten  zusätzlich, um abwehrstark zu sein und zu bleiben. Seine Nahrung spürt er mit der Nase und Gehör auf - sehen tut er eher schlecht.


                                               Igel am Gartenteich     (Vielen Dank der Spenderin dieser Bilder)
Im Naturgarten hat der Igel gute Lebensbedingungen, denn hier bekommt er eine vielseitige Kost. Außerdem werden Laub und Staudenstängel nicht im Herbst entfernt und die braucht er um sein Schlafnest für den Winter zu bauen. Wo der Igel sein Winterquartier baut, ist sehr unterschiedlich. Reisighaufen, Laubhaufen, Sträucher, Efeu und blattreiche Stauden wurden schon genutzt. Der Winterschlaf dauert 4-5 Monate. In dieser Zeit nimmt er keine Nahrung zu sich. Auch Wasserstellen zum Trinken finden sich in den meisten Naturgärten. Igel ertrinken normalerweise nicht, weil sie gute Schwimmer sind. Beim Bau jeder Wasserstelle sollte aber auf seichte Ufer oder Ausstiegsmöglichkeiten geachtet werden.